Der E.I der Fa. Pfalz war ein fast naturgetreuer Nachbau der Morane-Saulnier H. Sie besaß gleichbleibend tiefe, an der Spitze abgerundete Flügel, die zur Quersteuerung am Rumpf gelenkig angebracht waren, einen rechteckigen Rumpf mit viereckigen Cockpitausschnitt, die Hufeisenförmig geöffnete Motorabdeckung war aus Aluminium. Als Bewaffnung hatten sie ein
synchronosiertes MG, welches leicht nach rechts versetzt auf dem Rumpf eingebaut duch den Propellerkreis feuerte.
Auch bei dem E.II änderte sich das Konstruktiondprinzip wenig, sie erhilten jedoch den mit 100 PS etwas stärkeren Oberursel-Umlaufmotor.
Aus dem ansonsten baugleichen E.III kehrte Pfalz Ende 1915 zum Hochdecker zurück. Hier waren die Tragflächen an einem Spannturm angeschlossen und wie beim Morane-Rarasol über dem Cockpit trapezförmig ausgeschnitten. Auch wurde der 100 PS Siemens-Halske Sh. I Motor eingebaut, da die Produktion von Oberursel-Motoren bereits ausgelastet war.
